Sommerferienkurs
Die spannende Zeit der Burgen und Schlösser - Königinnen und Könige geben sich ein Stelldichein
Plastisches Gestalten, Acryl- und Aquarellmalerei sowie Wunschtechniken finden Umsetzung
Montag 6. Juli bis Freitag 10. Juli 2026
5x2 Stunden von 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
50€/Person zzgl. 10€ Material
Bei der Arbeit mit Pappmaché, bzw. Papiermaché stehen zwei unterschiedliche Techniken zur Wahl: einerseits können Objekte aus einem Pappmaché - Brei modelliert werden; andererseits können Objekte auch aus mehreren Schichten von kreuz und quer übereinander geklebten Papierstreifen oder -schnipseln hergestellt werden (kaschierter Pappmaché). Zum Kleben verwendet man Kleister und eventuell etwas Holzleim, wobei es sich bei dieser Variante anbietet, einen Kern aus Pappschachteln, zusammengeknülltem Papier oder Draht zu formen. Auf diese Weise lassen sich sehr stabile Objekte auch in großen Formaten herstellen.
Das Material lädt mit seinem mehr oder weniger stark ‘matschigem’, klebrigem Charakter zum freudigen Kneten und Formen ein. „Hurra, es darf gematscht werden!“ Die so entstandenen Pappmaché-Objekte lassen sich zum Abschluss gut bemalen oder Lackieren. Je nachdem, welches Material zur Herstellung des Kerns verwendet wird, kommen weitere intensive Wirkungen hinzu. Das Zerknüllen von Papier, die Überwindung mit der klebrigen Substanz umzugehen, das mitunter sehr anstrengende Kneten der Masse, das Zurechtformen, Andrücken, Glattstreichen usw. bietet ein reichhaltiges „Ventil“ für inneren Druck und wirkt insgesamt sehr entspannend und ausgleichend auf die mentale Stimmung. Gleichzeitig wird enorme Geduld und Ausdauer beansprucht, denn nicht alle Ideen lassen sich mit dem Material umsetzen – eine gewisse Frustrationstoleranz wird „ausgeweitet“ und Mut gefordert, nicht aufzugeben…. Das Planen, Konstruieren des Vorhabens sowie das Vorarbeiten mit kostenlosem Material (Pappschachteln, leere Plastikbehältnisse) fördert ein kontrolliertes, planvolles und rational gesteuertes Vorgehen.
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